Produktart
Alleinfuttermittel ist dafür bestimmt, den täglichen Bedarf bei bestimmungsgemäßer Fütterung zu decken. Ergänzungsfuttermittel ist nur ein Teil der Gesamtration.
BEHÖRDE / RECHTHundeernährung · Österreich
Ich helfe Dir, Hundefutter zu verstehen: Deklarationen lesen, Aussagen einordnen und Empfehlungen selbst kritisch prüfen. Damit Du nicht nach Lautstärke entscheidest, sondern nach nachvollziehbaren Informationen.
01 · Orientierung
Du musst kein Ernährungsprofi werden.
Ein professioneller Auftritt, ein weißer Kittel, eine bekannte Marke oder eine begeisterte Empfehlung können Vertrauen auslösen. Vertrauen ist wichtig. Aber es ersetzt keine nachvollziehbare Begründung.
Deshalb bekommst Du hier keine neue Autorität, der Du blind folgen sollst. Du bekommst Werkzeuge, mit denen Du Aussagen selbst besser einordnen kannst – auch meine.
„Glaub mir nicht, weil ich überzeugend klinge. Prüfe, worauf meine Empfehlung beruht.“
02 · Deklaration
Die Vorderseite will Deine Aufmerksamkeit. Die Rückseite muss Dir Informationen geben. Genau dort beginnt eine bessere Entscheidung.
Du kannst die Dose auch mit Maus oder Finger drehen. Interaktives Lernbeispiel – kein reales Produkt.
03 · Deklaration lesen
Eine Deklaration ist kein Qualitätsurteil. Aber sie zeigt Dir, welche Informationen ein Hersteller offenlegt, welche Produktart Du vor Dir hast und wo Du genauer nachfragen solltest.
Alleinfuttermittel ist dafür bestimmt, den täglichen Bedarf bei bestimmungsgemäßer Fütterung zu decken. Ergänzungsfuttermittel ist nur ein Teil der Gesamtration.
BEHÖRDE / RECHTHier stehen die verwendeten Futtermittel-Ausgangserzeugnisse. Je konkreter die Benennung, desto leichter kannst Du nachvollziehen, was tatsächlich eingesetzt wurde.
REDAKTIONELLE EINORDNUNGBei Hunde-Alleinfuttermitteln gehören unter anderem Rohprotein, Rohfaser, Rohfett und Rohasche zu den vorgeschriebenen Angaben. Feuchtigkeit ist abhängig vom Produkt ebenfalls relevant.
BEHÖRDE / RECHTZusatzstoffe sind nicht automatisch „schlecht“. Entscheidend ist ihre Funktion: technologisch, sensorisch, ernährungsphysiologisch oder zootechnisch.
EU-RECHTNicht alles, was auf einer Dose oder einem Sack steht, ist eine „Zutat“. Zusammensetzung, Zusatzstoffe, analytische Bestandteile und Kennzeichnungsbegriffe sind verschiedene Ebenen. Der Kompass trennt sie für Dich – damit Du genau das findest, was auf Deiner Verpackung steht.
Ein Inhaltsstoff kann Nährstoffe liefern, eine technologische Aufgabe erfüllen oder nur Farbe und Geschmack beeinflussen. Deshalb frage ich nicht zuerst „gut oder schlecht?“, sondern: Was ist es, warum ist es enthalten, wie viel davon ist relevant – und passt die Gesamtration zum Hund?
Eine Zutatenliste allein kann die Gesamtqualität eines Futters nicht beweisen. Sie zeigt, was eingesetzt wurde, aber nicht automatisch Rohstoffqualität, Verdaulichkeit, Bioverfügbarkeit oder ob das vollständige Nährstoffprofil zum Hund passt. Genau deshalb verbinden wir Zutatenwissen mit Analysewerten, Produktart und Herstellertransparenz.
Was trägt der Bestandteil tatsächlich zur Versorgung bei?
Ist er für Haltbarkeit, Textur, Verarbeitung oder Stabilität enthalten?
Ist klar benannt, was eingesetzt wurde – oder bleibt die Deklaration sehr allgemein?
Menge, Verarbeitung, Gesamtrezeptur und individueller Hund entscheiden mit.
„Keine Pauschalbewertung“ bedeutet nicht, dass alles ernährungsphysiologisch gleich sinnvoll ist. Farbstoffe können zum Beispiel eine sensorische Funktion erfüllen, sind aber für die Nährstoffversorgung des Hundes nicht notwendig. Zusatzstoffe können dagegen sehr wohl sinnvoll oder sogar nötig sein, um ein vollständiges Nährstoffprofil oder die Produktsicherheit zu gewährleisten. Diese Unterschiede machen wir sichtbar – ohne aus einer einzelnen Zutat ein Gesamturteil über das Futter abzuleiten.
Suche genau das Wort, das auf Deiner Packung steht. Du brauchst dafür kein Ernährungsstudium. Der Kompass zeigt Dir wo die Angabe hingehört, wofür sie eingesetzt wird und wann Du genauer hinschauen oder nachfragen solltest. Bei Zusatzstoffen unterscheiden wir ausdrücklich zwischen Nährstoffversorgung, Technologie, Sensorik und unklarer Deklaration.
Auf einer Futterpackung suchst Du zuerst die Überschrift „Zusatzstoffe“. Danach helfen Dir vier klare Signale.
Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren können nötig sein, damit ein Alleinfutter seinen Nährstoffbedarf deckt. Hier ist die richtige Dosierung wichtiger als ein „chemisch“ klingender Name.
Konservieren, antioxidativ schützen, verdicken, gelieren oder stabilisieren: Diese Stoffe lösen ein technisches Problem des Produktes. Das ist nicht automatisch schlecht – aber es ist etwas anderes als Nährstoffversorgung.
Farbstoffe und Aromastoffe verändern vor allem Optik, Geruch oder Schmackhaftigkeit. Sie sind keine Voraussetzung dafür, dass ein Futter den Nährstoffbedarf eines Hundes vollständig deckt.
Steht nur „Konservierungsmittel“, „Antioxidationsmittel“, „Farbstoffe“ oder „Aromastoffe“? Dann siehst Du den konkreten Stoff nicht. Genau hier lohnt die Herstellerfrage.
Die Schreibweise auf echten Verpackungen kann variieren. Manche Angaben sind konkrete Einzelfuttermittel, andere zulässige Kategorien oder die Bezeichnung eines Zusatzstoffs. Der Kompass erklärt deshalb Begriff + Funktion + typische Etikettposition – nicht nur einen Rohstoffnamen.
Suche „Zusatzstoffe“.
Meist steht der Block nach Zusammensetzung und analytischen Bestandteilen.
Lies zuerst die Funktionsgruppe.
Ernährungsphysiologisch? Technologisch? Sensorisch? Zootechnisch?
Suche den konkreten Stoff.
Steht nur die Gruppe da, markiere das als offene Information.
Schlag den Begriff hier nach.
Du erfährst Funktion, Einordnung und Deine nächste sinnvolle Frage.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Skelettmuskulatur verschiedener Tierarten.
Liefert Protein, essentielle Aminosäuren und – je nach Teilstück – Fett und Mikronährstoffe.
Tierart, konkreter Anteil und Gesamt-Nährstoffprofil sind aussagekräftiger als das Wort „Fleisch“ allein.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Herz ist anatomisch ein Organ, ernährungsphysiologisch aber stark muskulär geprägt.
Liefert Protein, Aminosäuren und verschiedene Mikronährstoffe.
Nicht mit „beliebigen Innereien“ gleichsetzen; konkrete Benennung erhöht die Nachvollziehbarkeit.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Stoffwechselorgan mit hoher Nährstoffdichte.
Kann unter anderem Vitamin A, B-Vitamine, Eisen und Kupfer beitragen.
Die Menge zählt: Sehr nährstoffreiche Organe sind sinnvoll im Gesamtkontext zu beurteilen, nicht nach dem Motto „mehr ist besser“.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Organfleisch mit Protein und verschiedenen Mikronährstoffen.
Ergänzt das Nährstoffspektrum einer tierischen Rezeptur.
Konkrete Tierart und Anteil sind informativer als der Sammelbegriff „Innereien“.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Relativ mageres Organ mit hohem Bindegewebsanteil.
Kann Protein liefern und die Textur einer Rezeptur beeinflussen.
Nicht automatisch minderwertig; die ernährungsphysiologische Einordnung hängt von der Gesamtrezeptur ab.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Vormagengewebe von Wiederkäuern.
Liefert tierisches Protein und je nach Verarbeitung weitere Bestandteile des Gewebes.
Begriffe wie „grüner Pansen“ sind kein Qualitätsbeweis. Entscheidend sind Verarbeitung, Hygiene und Gesamtformulierung.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Organfleisch mit hohem Blutanteil.
Kann Protein, Eisen und weitere Mikronährstoffe beitragen.
Menge und Einbindung in das Gesamt-Nährstoffprofil sind entscheidend.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Tierisches Blut oder daraus gewonnene Bestandteile.
Kann hochwertiges Protein liefern; Plasma kann zusätzlich technologische Funktionen übernehmen.
Die genaue Bezeichnung und der Verwendungszweck sollten nachvollziehbar sein.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Gewebe mit hohem Kollagenanteil.
Liefert Protein; beeinflusst Textur und Gewebemix einer Rezeptur.
Hoher Kollagenanteil ist ernährungsphysiologisch nicht dasselbe wie ein hoher Anteil an Muskelfleisch.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Knochen oder fein vermahlene Knochenbestandteile.
Kann vor allem Calcium und Phosphor liefern.
Das Calcium-Phosphor-Verhältnis der Gesamtration ist wichtiger als die bloße Anwesenheit von Knochen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getrocknetes und gemahlenes tierisches Ausgangsmaterial mit wenig Wasser.
Kann konzentriert Protein und Mineralstoffe liefern.
Nicht direkt mit Frischfleisch-Prozentwerten vergleichen: Wassergehalt verändert die Gewichtsreihenfolge stark.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getrocknete, gemahlene Bestandteile von Geflügel.
Kann eine proteinreiche Zutat sein.
Je genauer Ausgangsmaterial und Nährstoffanalyse angegeben sind, desto besser ist die Einordnung.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Rechtlich zulässige tierische Ausgangserzeugnisse, die unterschiedliche Gewebe umfassen können.
Je nach Zusammensetzung können sie wertvolle Nährstoffe liefern.
Der Begriff allein sagt wenig über Qualität oder konkrete Bestandteile. Transparenz entsteht erst durch genauere Benennung.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Fisch oder definierte Fischbestandteile.
Liefert Protein; fettreiche Arten können n-3-Fettsäuren beitragen.
Fischart, Anteil und ob zusätzlich Fischöl eingesetzt wird, sind relevante Informationen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getrocknetes, gemahlenes Fischmaterial.
Liefert konzentriert Protein und je nach Rohstoff Mineralstoffe und Fett.
Wasserentzug macht Prozentangaben nicht direkt mit frischem Fisch vergleichbar.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Ganzes Ei oder daraus gewonnene Bestandteile.
Kann sehr gut verdauliches Protein, Fett und Mikronährstoffe liefern.
Bei Unverträglichkeiten ist die genaue Deklaration relevant.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Proteine werden enzymatisch in kleinere Peptide zerlegt.
Wird unter anderem für Verdaulichkeit, Geschmack oder in speziell formulierten Diäten eingesetzt.
„Hydrolysiert“ ist weder automatisch besser noch schlechter; Zweck und Gesamtformulierung sind entscheidend.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Aus tierischem Gewebe gewonnenes Fett.
Liefert konzentrierte Energie und Fettsäuren; verbessert häufig die Akzeptanz.
Tierart, Stabilisierung und Fettsäureprofil sind für die Einordnung hilfreich.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Aus Geflügel gewonnenes Fett.
Liefert Energie und überwiegend ungesättigte sowie gesättigte Fettsäuren in artspezifischem Verhältnis.
Die Gesamtfettmenge und das Fettsäuremuster der Ration sind wichtiger als ein einzelnes Fett.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Relativ festes tierisches Fett.
Liefert hohe Energiedichte und trägt zur Schmackhaftigkeit bei.
Bei Hunden mit besonderen Anforderungen an die Fettzufuhr muss die Gesamtration individuell betrachtet werden.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Öl aus Fischgewebe.
Kann EPA und DHA liefern, abhängig von Quelle und Konzentration.
Oxidationsschutz, tatsächlicher EPA/DHA-Gehalt und Dosierung sind wichtiger als der bloße Claim „mit Fischöl“.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Fischöl aus Lachs bzw. lachsbezogenen Rohstoffen.
Kann EPA und DHA beitragen.
„Lachsöl“ sagt ohne Analyse noch nichts über tatsächliche EPA-/DHA-Menge oder Frische aus.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Öl aus Leinsamen.
Liefert vor allem Alpha-Linolensäure (ALA).
ALA ist nicht identisch mit EPA/DHA; die Umwandlung im Körper ist begrenzt.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pflanzliches Öl aus Rapssamen.
Liefert Energie und ein vergleichsweise ausgewogenes Fettsäuremuster.
Die Funktion ergibt sich aus dem gesamten Fettprofil der Rezeptur.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pflanzliches Öl aus Sonnenblumenkernen.
Liefert vor allem n-6-Fettsäuren und Energie.
Nicht isoliert bewerten; das Verhältnis der Fettsäuren in der Gesamtration ist relevanter.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pflanzliches Öl aus Distelsamen.
Kann reich an Linolsäure sein.
Menge und Kombination mit anderen Fettquellen entscheiden über den Nutzen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Öl aus Hanfsamen.
Liefert verschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Kein automatischer „Superfood“-Bonus; die analytische Gesamtversorgung zählt.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Fett mit hohem Anteil gesättigter Fettsäuren.
Liefert Energie und kann technologisch bzw. geschmacklich eingesetzt werden.
Gesundheitsversprechen zu Kokosöl sollten nicht aus dem Namen abgeleitet werden; die Gesamtration zählt.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getreide mit hohem Stärkeanteil.
Kann gut verdauliche Energie liefern.
Reis ist nicht automatisch „Füllstoff“; Menge, Verarbeitung und Gesamt-Nährstoffprofil sind entscheidend.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getreide, das je nach Fraktion Stärke, Protein, Fett und Ballaststoffe liefern kann.
Dient häufig als Energie- und Nährstoffquelle.
Pauschale Aussagen „Mais ist schlecht“ oder „Mais ist immer gut“ greifen zu kurz; Verarbeitungsform und Menge zählen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getreide mit Stärke, Protein und Ballaststoffen.
Liefert Energie und je nach Fraktion weitere Nährstoffe.
Bei tatsächlicher Unverträglichkeit relevant; Getreidefreiheit ist für sich kein Qualitätsmerkmal.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getreide mit Stärke und unterschiedlichen Faserfraktionen.
Liefert Energie und kann Ballaststoffe beitragen.
Verarbeitung und Gesamtmenge bestimmen die ernährungsphysiologische Wirkung.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getreide, das unter anderem Beta-Glucane enthalten kann.
Liefert Energie und Ballaststoffe.
Die konkrete Form und Menge sind entscheidend; „Hafer“ allein ist kein Qualitätsurteil.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Getreide mit Stärke und Faserbestandteilen.
Kann Energie und Ballaststoffe liefern.
Wird seltener eingesetzt; Verträglichkeit und Rezepturkontext sind relevant.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Weizenart mit ähnlichen grundlegenden Nährstofffunktionen wie anderes Getreide.
Liefert Energie, Protein und Ballaststoffanteile.
„Urgetreide“ ist kein ernährungsphysiologischer Qualitätsbeweis.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Kleinkörniges Getreide.
Liefert Kohlenhydrate und Energie.
Die Verdaulichkeit hängt stark von Verarbeitung und Zubereitung ab.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Stärkereiche Knolle.
Kann nach geeigneter Verarbeitung gut nutzbare Kohlenhydrate liefern.
Rohkartoffeln sind etwas anderes als fachgerecht verarbeitete Kartoffelbestandteile im Futter.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Stärkereiche Knolle mit Ballaststoffanteilen.
Liefert Kohlenhydrate und je nach Verarbeitung Faser.
„Süßkartoffel“ ist nicht automatisch besser als andere Kohlenhydratquellen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Stärke aus Maniok.
Liefert Kohlenhydrate und kann technologisch zur Textur beitragen.
Ist vor allem eine Stärkequelle; Marketingbegriffe wie „exotisch“ sagen nichts über die Nährstoffqualität.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Hülsenfrucht mit Protein, Stärke und Ballaststoffen.
Kann mehrere Nährstofffunktionen zugleich übernehmen.
Bei hohen Anteilen sollte die Gesamtformulierung betrachtet werden; Einzelzutaten erklären nicht die Nährstoffbalance.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Hülsenfrucht mit pflanzlichem Protein und Ballaststoffen.
Kann Protein, Kohlenhydrate und Faser liefern.
Die ernährungsphysiologische Qualität hängt von Menge, Verarbeitung und Kombination mit anderen Zutaten ab.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Hülsenfrucht mit pflanzlichem Protein und Stärke.
Liefert Energie, Protein und Ballaststoffe.
Nicht allein aufgrund „getreidefrei“ als besser einordnen; die Gesamtformulierung zählt.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pseudogetreide mit Kohlenhydraten, Protein und Ballaststoffen.
Kann als alternative Kohlenhydrat- und Proteinquelle dienen.
Der Name wirkt hochwertig, sagt ohne Mengen- und Nährstoffkontext aber wenig aus.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pseudogetreide ohne botanische Nähe zu Weizen.
Liefert Kohlenhydrate und pflanzliches Protein.
„Getreidefrei“ ist kein Synonym für kohlenhydratfrei oder automatisch bedarfsgerechter.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Faserreicher Rest der Zuckerrübenverarbeitung nach Zuckerentzug.
Kann moderat fermentierbare Faser liefern und die Kotkonsistenz beeinflussen.
Nicht mit „Zucker“ verwechseln; Funktion und Aufbereitung unterscheiden sich deutlich.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pflanzlicher Strukturstoff.
Kann Kotvolumen und Sättigungswirkung beeinflussen und die Energiedichte senken.
Hat eine Funktion, liefert aber kaum verwertbare Energie. Sehr hohe Fasermengen können die Verdaulichkeit anderer Nährstoffe beeinflussen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Samenhüllen mit stark wasserbindender, viskoser Faser.
Kann Wasser binden und die Darm-Passage bzw. Kotkonsistenz beeinflussen.
Dosierung und Wasserverfügbarkeit sind relevant; funktionelle Anwendung ist kontextabhängig.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Fermentierbare Faser, häufig aus Chicorée.
Kann als Substrat für bestimmte Darmbakterien dienen.
Mehr ist nicht automatisch besser; fermentierbare Faser kann bei hoher Menge auch Gasbildung fördern.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Fructooligosaccharide, fermentierbare Kohlenhydrate.
Werden als präbiotische Substrate eingesetzt.
Die Wirkung hängt von Dosis, Gesamtration und individuellem Darmmikrobiom ab.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Mannan-Oligosaccharide, häufig aus Hefezellwänden.
Werden in Futtermitteln für bestimmte funktionelle Zwecke eingesetzt.
Nicht mit einem Heilversprechen verwechseln; konkrete Zulassung, Dosis und Produktkontext zählen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pressrückstand aus der Apfelverarbeitung.
Kann Ballaststoffe und pflanzliche Begleitstoffe liefern.
Ist nicht dasselbe wie „frischer Apfel“; Verarbeitung und Anteil sollten mitgedacht werden.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Faserfraktion aus Erbsen.
Kann Struktur und Ballaststoffgehalt erhöhen.
Nicht mit Erbsenprotein gleichsetzen; unterschiedliche Fraktionen erfüllen unterschiedliche Funktionen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Wurzelgemüse mit Faser und Pflanzenstoffen.
Kann Ballaststoffe und geringe Mengen Mikronährstoffe beitragen.
Bei kleinen Prozentanteilen ist der Beitrag begrenzt; sichtbare Gemüsestücke sind kein vollständiger Qualitätsbeweis.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Stärke- und faserhaltiges Gemüse.
Kann Ballaststoffe und Feuchtigkeit beitragen.
Die tatsächliche Menge ist wichtiger als ein prominentes Bild auf der Verpackung.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Wasserreiches Gemüse.
Kann Feuchtigkeit, Faser und geringe Mengen Mikronährstoffe beitragen.
Bei geringen Anteilen eher Rezepturbestandteil als zentraler Nährstoffträger.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Pflanzlicher Bestandteil mit Mikronährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Kann das Zutatenprofil ergänzen.
Kleine Mengen nicht überbewerten; „mit Spinat“ ist kein Qualitätsurteil.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Wurzelgemüse mit Faser und Pflanzenpigmenten.
Kann Ballaststoffe und Pflanzenstoffe beitragen.
Nicht mit Rübenfaser verwechseln; beide erfüllen andere Funktionen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Obst mit Wasser, Zucker und Ballaststoffen.
Kann Faser und pflanzliche Bestandteile beitragen.
Die Menge entscheidet, ob ernährungsphysiologisch relevant oder vor allem ein Marketingelement.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Beeren mit Faser und sekundären Pflanzenstoffen.
Können kleine Mengen pflanzlicher Begleitstoffe beitragen.
Claims zu „Antioxidantien“ sollten nicht ohne Mengen- und Produktkontext als Gesundheitswirkung verstanden werden.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Säuerliche Beere mit Faser und Pflanzenstoffen.
Kann als kleiner pflanzlicher Rezepturbestandteil eingesetzt werden.
Nicht aus dem Namen auf eine therapeutische Harnwegswirkung schließen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Mischungen verschiedener Kräuter in meist kleinen Mengen.
Können Geschmack und Pflanzenstoffprofil beeinflussen.
„Kräuter“ ohne Mengenangabe oder konkrete Arten sind schwer einzuordnen und kein eigener Qualitätsnachweis.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Extrakt aus Yucca.
Wird unter anderem zur Beeinflussung von Geruchskomponenten eingesetzt.
Funktion und Einsatzmenge sind wichtiger als ein pauschales Gesundheitsversprechen.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Marine Pflanzen bzw. Algenprodukte.
Können Mineralstoffe, Spurenelemente und weitere Pflanzenstoffe liefern.
Jodgehalt kann stark variieren; standardisierte Mengen sind wichtiger als der Begriff „Alge“.
Typischerweise im Bereich „Zusammensetzung“. Hersteller können konkrete Rohstoffe oder zulässige Sammelbegriffe verwenden.
Hefezellen bzw. Nebenprodukte der Fermentation.
Kann Protein, B-Vitamine und funktionelle Zellwandbestandteile liefern.
Je nach Produkt sehr unterschiedlich; „Hefe“ kann Nährstoffquelle, Geschmacksgeber oder technologische Zutat sein.
Dieser Praxis-Katalog deckt die gesetzlichen Funktionsgruppen sowie eine breite Auswahl typischer und auf Heimtierfutter relevanter Stoffbezeichnungen ab. Er ist bewusst nicht als starre Kopie des EU-Registers ausgegeben: Das offizielle Register wird laufend aktualisiert, Zulassungen können Tierart, Stoffform, Zweck und Höchstgehalt betreffen, und bei Aromastoffen existieren sehr viele Einzelstoffe. Für den rechtlich aktuellen Status ist deshalb immer das EU-Register der Futtermittelzusatzstoffe ↗ maßgeblich.
Bei Heimtierfutter dürfen bestimmte Funktionsgruppen – darunter Konservierungsmittel, Antioxidationsmittel, Farbstoffe und Aromastoffe – unter bestimmten Voraussetzungen nur als Gruppe erscheinen. Das kann rechtlich korrekt und trotzdem für Dich wenig transparent sein. Deshalb lautet unsere Regel: Wenn der Stoff für Deine Entscheidung wichtig ist, frag nach dem konkreten Namen.
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Sammelbezeichnung für Stoffe, die Futtermittel vor mikrobiell bedingtem Verderb schützen.
Sie dienen der Haltbarkeit und Produktsicherheit.
Wenn nur „Konservierungsmittel“ steht, ist der konkrete Stoff auf der Packung nicht erkennbar. Frage den Hersteller nach Name, Kennnummer und eingesetzter Menge.
Konservierungsstoffe Preservatives
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Sammelbezeichnung für Stoffe, die Fette und andere empfindliche Bestandteile vor Oxidation schützen.
Sie sollen Ranzigwerden und oxidative Qualitätsverluste bremsen.
„Mit Antioxidationsmitteln“ sagt noch nicht, welche Stoffe verwendet wurden. Den konkreten Stoff kannst Du beim Hersteller erfragen.
Antioxidantien Antioxidants
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die nicht mischbare Phasen wie Fett und Wasser stabil zusammenhalten.
Sie erleichtern eine gleichmäßige Produktstruktur.
Technologische Funktion – kein Qualitätsurteil. Interessant ist, welcher Stoff eingesetzt wird und warum er für diese Rezeptur benötigt wird.
Emulgator Emulsifier
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die den physikalisch-chemischen Zustand eines Futtermittels stabilisieren.
Sie unterstützen Konsistenz und Verarbeitung.
Wenn Dich die Rezeptur interessiert, frage nach dem konkreten Stoff statt nur den Sammelbegriff zu akzeptieren.
Stabilisator Stabilizer
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die die Viskosität erhöhen.
Sie machen Saucen, Gelees oder Pasten dicker.
Für die Nährstoffversorgung des Hundes sind Verdickungsmittel nicht grundsätzlich erforderlich; sie erfüllen vor allem eine technologische Funktion.
Thickener Verdicker
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die eine gelartige Struktur bilden.
Sie geben Nassfutter, Gelee oder Snacks Form und Textur.
Gelierfunktion ist technologisch. Prüfe, welcher Stoff konkret verwendet wird, wenn Dir eine kurze Rezeptur wichtig ist.
Gelling agents Geleebildner
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die Partikel oder Produktbestandteile besser zusammenhalten.
Sie können Formstabilität und Verarbeitung unterstützen.
Nicht automatisch problematisch, aber in erster Linie technologisch. Der konkrete Stoff und die Menge sind informativer als der Sammelbegriff.
Binders Binder
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die verhindern, dass Pulver oder Partikel stark verklumpen.
Sie verbessern Fließfähigkeit und Dosierbarkeit.
Vor allem technologischer Nutzen. Bei nur allgemeiner Angabe kannst Du nach dem konkreten Stoff fragen.
Anticaking agents Antiklumpmittel Fließhilfsmittel
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die den pH-Wert einstellen oder stabilisieren.
Sie können Haltbarkeit, Verarbeitung, Geschmack oder Produktstabilität beeinflussen.
Säuerung ist nicht automatisch „schlecht“. Entscheidend sind Stoff, Einsatzgrund, Dosis und Gesamtprodukt.
Acidity regulators Säureregler
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die bestimmte Mykotoxine binden, deren Aufnahme vermindern oder deren Wirkung beeinflussen können.
Sie werden eingesetzt, um die Belastung durch definierte Mykotoxine zu reduzieren.
Nicht jeder Mykotoxinbinder ist für jede Tierart und Anwendung zugelassen. Konkrete Zulassung und Zielmykotoxin prüfen.
Mykotoxinbinder Mycotoxin reducers
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe oder Mikroorganismen, die eine bestimmte mikrobiologische Kontamination im Futtermittel reduzieren sollen.
Sie dienen der hygienischen Beschaffenheit des Futters.
Zulassung und Anwendung sind spezifisch. Der genaue Stoff bzw. Mikroorganismus muss zum Verwendungszweck passen.
Hygiene condition enhancers
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die Farbe im Futtermittel geben oder wiederherstellen.
Sie verändern vor allem die optische Erscheinung.
Für die Deckung des Nährstoffbedarfs des Hundes sind Farbstoffe nicht erforderlich. Wenn sie enthalten sind, darfst Du nach dem konkreten Stoff und dem Zweck fragen.
Colourants Colorants Farben
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stoffe, die Geruch oder Schmackhaftigkeit des Futters verändern bzw. verstärken.
Sie sollen Geruch und/oder Akzeptanz beeinflussen.
Aromastoffe sind keine Voraussetzung für eine vollständige Nährstoffversorgung. Einzelne Aromastoffe müssen auf Heimtierfutter nicht immer namentlich erscheinen; deshalb kann der Sammelbegriff wenig transparent sein.
Flavouring compounds flavors Aromen Geschmacksstoffe
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe zur gezielten Versorgung mit Vitaminen oder vitaminähnlichen Stoffen.
Sie können notwendig sein, damit ein Alleinfuttermittel das vorgesehene Nährstoffprofil erreicht.
Hier ist nicht „Zusatzstoff = schlecht“, sondern die richtige Menge entscheidend. Unter- und Überversorgung können problematisch sein.
vitamins provitamins
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Verbindungen von Spurenelementen wie Zink, Kupfer, Mangan, Jod, Eisen oder Selen.
Sie dienen der bedarfsgerechten Mineralstoffversorgung.
Achte auf das Element, seine Form und – soweit angegeben – die Menge. Mehr ist nicht automatisch besser.
trace elements mineral compounds Spurenelemente
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Gezielt zugesetzte Aminosäuren und verwandte Verbindungen.
Sie können das Aminosäureprofil einer Rezeptur ergänzen.
Die Notwendigkeit hängt von der Gesamtrezeptur ab. Ein Zusatz kann sinnvoll sein, sagt allein aber nichts über die Gesamtqualität aus.
amino acids Aminosäure
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Zusatzstoffe, die bei gesunden Tieren bestimmte Funktionen wie Verdaulichkeit oder Darmflora beeinflussen sollen.
Dazu zählen je nach Zulassung etwa Verdaulichkeitsförderer oder bestimmte Mikroorganismen.
Hier ist die Zulassung besonders an konkrete Tierarten, Stämme und Anwendungsbedingungen gebunden. Nicht vom Marketingnamen auf Wirkung schließen.
zootechnical additives Probiotika Enzyme
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure mit konservierender Funktion.
Sie kann das Wachstum bestimmter Mikroorganismen hemmen und die Haltbarkeit unterstützen.
Prüfe, ob sie konkret genannt wird oder nur „Konservierungsmittel“ auf dem Etikett steht.
sorbic acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Kaliumsalz der Sorbinsäure.
Wird als Konservierungsmittel eingesetzt.
Technologische Funktion. Die Anwesenheit sagt allein nichts über die Nährstoffqualität aus.
potassium sorbate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure.
Kann zur Konservierung und pH-Steuerung eingesetzt werden.
Stoff, Dosis und konkrete Zulassungsbedingungen sind relevanter als das Wort „Säure“.
propionic acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Calciumsalz der Propionsäure.
Kann als konservierender technologischer Zusatzstoff eingesetzt werden.
Nicht mit einer ernährungsphysiologischen Calciumquelle gleichsetzen; hier ist die technologische Funktion maßgeblich.
calcium propionate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Natriumsalz der Propionsäure.
Kann die mikrobiologische Stabilität unterstützen.
Bei empfindlicher Natriumzufuhr zählt die Gesamtration; aus der Zutatenzeile allein lässt sich die Gesamtmenge nicht ableiten.
sodium propionate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure, die auch natürlicherweise bei Fermentation entsteht.
Kann pH-Wert, Haltbarkeit oder Verarbeitung beeinflussen.
„Natürlich vorkommend“ und „zugesetzt“ sind zwei verschiedene Dinge. Schau auf die Deklarationsrubrik und den Zweck.
lactic acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure.
Kann pH und Haltbarkeit beeinflussen.
Technologische Funktion; keine Pauschalbewertung aus dem Stoffnamen ableiten.
acetic acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Natriumsalz der Essigsäure.
Kann zur pH-Steuerung oder Konservierung eingesetzt werden.
Bei nur allgemeiner Funktionsgruppenangabe ist der konkrete Stoff eventuell nicht sichtbar.
sodium acetate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure, die in Futtermitteln technologisch eingesetzt werden kann.
Kann mikrobiologische Stabilität und pH beeinflussen.
Ob und unter welchen Bedingungen sie für Hunde eingesetzt werden darf, ist zulassungsspezifisch – im EU-Register prüfen.
formic acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure und Komplexbildner.
Kann pH, Geschmack und technologische Stabilität beeinflussen.
Kann je nach Produkt unterschiedliche Funktionen haben; die Funktion im konkreten Futter zählt.
citric acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Organische Säure.
Kann als Säureregulator bzw. technologischer Stoff eingesetzt werden.
Zulassung und Einsatzbedingungen sind produkt- und tierartspezifisch zu prüfen.
fumaric acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Anorganische Säure.
Kann zur pH-Einstellung bzw. Verarbeitung dienen.
Bei Mineralstoffthemen zählt die gesamte Phosphorversorgung; ein technischer Zusatz lässt sich nicht isoliert bewerten.
phosphoric acid
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Gemisch natürlicher Tocopherole, meist aus Pflanzenölen.
Sie schützen empfindliche Fette vor Oxidation.
„Natürliches Antioxidans“ beschreibt die Herkunft, nicht automatisch die Wirksamkeit oder Gesamtqualität des Futters.
mixed tocopherols tocopherol-rich extracts natürliche Antioxidantien
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Eine Form von Vitamin E mit antioxidativer Aktivität.
Kann ernährungsphysiologisch als Vitamin E und technologisch zum Oxidationsschutz beitragen.
Doppelfunktion möglich: Prüfe, ob es als Vitaminzusatz oder Antioxidationsmittel deklariert ist.
alpha tocopherol α-Tocopherol
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Vitamin-C-Verbindung mit antioxidativer Wirkung.
Kann oxidationsschützend eingesetzt werden; Hunde können Vitamin C grundsätzlich selbst synthetisieren.
Als Zusatz ist es nicht automatisch nötig, um den Vitamin-C-Bedarf eines gesunden Hundes zu decken. Zweck im Produkt prüfen.
ascorbic acid vitamin C
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Natriumsalz der Ascorbinsäure.
Kann als antioxidativer technologischer Zusatz dienen.
Funktion verstehen; nicht allein aus „Vitamin C“ auf einen besonderen Gesundheitsnutzen schließen.
sodium ascorbate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Calciumsalz der Ascorbinsäure.
Kann oxidationsschützend eingesetzt werden.
Technologische Funktion und tatsächliche Nährstoffbeiträge getrennt betrachten.
calcium ascorbate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Fettlösliches Derivat der Ascorbinsäure.
Kann Fette vor Oxidation schützen.
Es ist primär wegen seiner technologischen Funktion interessant, nicht als Qualitätsstempel.
ascorbyl palmitate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Synthetischer antioxidativer Zusatzstoff.
Wird eingesetzt, um Fette und Aromakomponenten vor Oxidation zu schützen.
Hier lohnt ein bewusster Blick: Warum wird er eingesetzt, welcher Gehalt gilt und welche Alternative nutzt der Hersteller? „Zugelassen“ bedeutet nicht „für die Nährstoffversorgung nötig“.
butylated hydroxyanisole E320
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Synthetischer antioxidativer Zusatzstoff.
Dient dem Schutz von Fetten vor Oxidation.
Technologischer Nutzen statt Nährstofffunktion. Wenn Du solche Stoffe vermeiden möchtest, muss die Deklaration bzw. Herstellerangabe konkret sein.
butylated hydroxytoluene E321
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Synthetisch hergestellter Gallat-Antioxidationsstoff.
Kann oxidationsempfindliche Bestandteile stabilisieren.
Nicht für die Nährstoffversorgung notwendig. Zulassung, Einsatzmenge und Produktkontext sind entscheidend.
propyl gallate E310
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Pflanzenextrakt, der je nach Produkt und rechtlicher Einordnung unterschiedlich eingesetzt werden kann.
Kann antioxidative oder sensorische Funktionen unterstützen.
„Rosmarin“ ist kein automatischer Beweis für Natürlichkeit oder Überlegenheit. Prüfe, in welcher Rubrik und Funktion es deklariert wird.
rosemary extract
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Phospholipidhaltige Stoffe, häufig aus pflanzlichen Rohstoffen.
Sie können Fett und Wasser in einer stabilen Mischung halten.
Technologische Funktion. Herkunftsquelle kann bei Unverträglichkeiten relevant sein.
lecithin lecithins
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Fettsäurederivate mit emulgierender Wirkung.
Sie unterstützen homogene Struktur und Verarbeitung.
Kein Nährstoff-Qualitätssiegel; Zweck und Menge sind technologisch zu betrachten.
mono diglycerides fatty acids
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Galactomannan aus Guarsamen.
Es bindet Wasser und verdickt Produkte.
Für die Nährstoffversorgung nicht erforderlich; es erfüllt vor allem eine Textur- und Verarbeitungsfunktion.
guar gum E412
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Galactomannan aus Johannisbrot-Samen.
Dient Wasserbindung und Textur.
Technologische Funktion; kein automatischer Qualitätsmangel, aber auch kein ernährungsphysiologischer Mehrwert allein durch den Namen.
locust bean gum carob bean gum E410
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Pflanzliches Galactomannan.
Kann in bestimmten Futtermitteln zur Texturbildung verwendet werden.
Zulassung ist an konkrete Anwendungen und Bedingungen gebunden; Produktkontext prüfen.
cassia gum
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Polysaccharide aus Rotalgen, die Gele und Verdickung erzeugen können.
Wird vor allem zur Textur- und Wasserbindung eingesetzt.
Für die Nährstoffversorgung des Hundes nicht erforderlich. Wenn Du es vermeiden möchtest, suche gezielt in Zusammensetzung/Zusatzstoffen und frage nach der konkreten Form.
carrageenan carrageen E407
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Von Mikroorganismen erzeugtes Polysaccharid.
Stabilisiert und verdickt Flüssigkeiten bzw. Saucen.
Vor allem technologisch; keine Aussage über die Vollwertigkeit des Futters.
xanthan gum E415
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Modifiziertes Cellulosederivat.
Kann Viskosität und Produktstruktur stabilisieren.
Technologische Funktion. Bei sehr kurzer Zutatenphilosophie ist es ein Stoff, den Du bewusst nachschlagen kannst.
CMC sodium carboxymethyl cellulose E466
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Polysaccharid aus Braunalgen.
Kann Wasser binden und Gelstrukturen bilden.
Vor allem für Textur und Verarbeitung; nicht mit einem besonderen Nährstoffnutzen verwechseln.
alginate sodium alginate E401
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Pflanzliches Polysaccharid.
Kann gelieren, Wasser binden und Textur beeinflussen.
Je nach rechtlicher Einordnung kann es als Ausgangserzeugnis oder technologischer Stoff auftreten; Rubrik auf dem Etikett beachten.
pectin E440
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Tonmineral mit hoher Bindungsfähigkeit.
Kann als Bindemittel oder in bestimmten Anwendungen zur Bindung definierter Stoffe eingesetzt werden.
Nicht jede Bentonit-Anwendung ist gleich. Konkrete Zulassung und Funktion im Futter prüfen.
bentonite montmorillonite
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Natürliches Zeolith-Mineral.
Kann technologische Bindungs- oder Fließeigenschaften unterstützen.
Zulassung ist an definierte Bedingungen geknüpft. Nicht von „natürliches Mineral“ automatisch auf gesundheitlichen Nutzen schließen.
clinoptilolite zeolite
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Magnesium-Silikat-Mineral.
Kann als Binder oder Fließhilfsmittel eingesetzt werden.
Technologische Funktion; konkrete Zulassung und Einsatzmenge prüfen.
sepiolite
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Siliciumhaltiger mineralischer Stoff.
Kann Fließfähigkeit verbessern oder als Träger dienen.
Nicht mit ernährungsphysiologisch relevantem Silizium gleichsetzen; primär technologische Funktion.
silicon dioxide silica kieselsäure
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mineralische Calcium-Silikat-Verbindung.
Kann Pulver rieselfähiger halten.
Technologische Funktion. Die Calcium-Menge daraus ist nicht automatisch ernährungsphysiologisch maßgeblich.
calcium silicate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mineralischer technologischer Stoff.
Kann Klumpenbildung reduzieren.
Wenn Dir aluminiumhaltige Stoffe wichtig sind, prüfe die konkrete Bezeichnung und aktuelle Zulassung im EU-Register.
sodium aluminosilicate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Tonmineral.
Kann als technologischer Träger oder Binder vorkommen.
Produkt- und zulassungsspezifisch; nicht mit therapeutischer Anwendung verwechseln.
kaolin clay
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Nebenprodukte der Holzverarbeitung mit bindenden Eigenschaften.
Können Pellets oder Formstücke stabilisieren.
Technologische Funktion. Bei Hunde-Nassfutter eher untypisch, in anderen Futtermittelformen möglich.
lignosulfonates lignosulphonates
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mineralische Pigmente in verschiedenen Farbtönen.
Können die Farbe von Futtermitteln beeinflussen.
Für die Nährstoffversorgung nicht erforderlich. Nicht mit Eisen als ernährungsphysiologischem Spurenelementzusatz gleichsetzen.
iron oxides iron hydroxides
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Carotinoid, das je nach Einsatz sensorische und/oder ernährungsphysiologische Funktionen haben kann.
Kann Farbe beitragen und als Provitamin-A-Quelle fungieren.
Funktion im konkreten Produkt prüfen; die gleiche Substanz kann je nach Zweck unterschiedlich eingeordnet sein.
beta carotene β-Carotin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Riboflavin ist Vitamin B2 und besitzt eine intensive gelbe Farbe.
Kann ernährungsphysiologisch oder sensorisch eingesetzt werden.
Rubrik und Funktion unterscheiden: Vitaminversorgung ist etwas anderes als Färbung.
riboflavin E101 vitamin B2
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Gelber Pflanzenfarbstoff aus Curcuma bzw. chemisch definierte entsprechende Stoffe.
Kann zur Farbgebung eingesetzt werden.
Für Nährstoffvollständigkeit nicht erforderlich. Aktuelle Zulassung für die konkrete Anwendung im EU-Register prüfen.
curcumin turmeric colour
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Pigmente aus der Carotinoid-Familie.
Sie können Farbe beeinflussen; manche besitzen zugleich Provitamin-Funktionen.
Nicht jeden Carotinoid-Namen automatisch als ernährungsphysiologischen Vorteil interpretieren.
carotenoids colorants
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Aromatisierende Stoffe oder Extrakte natürlichen Ursprungs.
Sie beeinflussen Geruch und Schmackhaftigkeit.
„Natürlich“ sagt nichts darüber aus, ob ein Aroma für die Nährstoffversorgung nötig ist. Es dient primär der Sensorik.
natural flavourings natürliche Aromen
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Einzelne definierte Moleküle mit aromatisierender Wirkung.
Sie können Geruch oder Akzeptanz beeinflussen.
Auf Heimtierfutter kann nur „Aromastoffe“ stehen. Wenn Dir die exakte Zusammensetzung wichtig ist, frage den Hersteller.
chemically defined flavourings
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Aromatisierende Komponenten mit rauchigem Profil.
Sie dienen der Geschmacks- bzw. Geruchsgestaltung.
Für die Nährstoffversorgung nicht erforderlich. Prüfe, ob ein echter Rohstoff oder ein Aromastoff gemeint ist.
smoke flavour smoke flavor
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Fettlösliches Vitamin bzw. zugelassene Vitamin-A-Form.
Dient der bedarfsgerechten Vitamin-A-Versorgung.
Menge zählt: Bei fettlöslichen Vitaminen ist „mehr“ nicht automatisch besser.
retinyl acetate retinol vitamin A
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Fettlösliche Vitamin-A-Verbindung.
Kann zur Vitamin-A-Versorgung zugesetzt werden.
Gesamtdosis und Lebensphase sind entscheidend.
retinyl palmitate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Fettlösliches Vitamin D3.
Dient der Vitamin-D-Versorgung und ist am Calcium-/Phosphorstoffwechsel beteiligt.
Hunde sind auf passende Zufuhr angewiesen; Überversorgung ist unerwünscht. Menge und Gesamtformulierung prüfen.
cholecalciferol vitamin D3 3a671
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stabile Form von Vitamin E.
Dient der bedarfsgerechten Vitamin-E-Versorgung.
Nicht mit „Tocopherol als Konservierung“ verwechseln; hier geht es um Nährstoffversorgung.
tocopheryl acetate vitamin E
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Biologisch aktive Form von Vitamin E.
Kann der Vitamin-E-Versorgung dienen.
„Natürlich“ oder „synthetisch“ allein sagt nicht, ob die Dosis im Gesamtfutter passend ist.
RRR alpha tocopherol natural vitamin E
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Synthetische Vitamin-K-Verbindungen.
Können zur Vitamin-K-Versorgung eingesetzt werden, sofern zugelassen.
Aktuelle Zulassung und konkrete Verbindung für Hunde prüfen; nicht von allgemeinen Internetdebatten auf die konkrete Produktzulassung schließen.
menadione vitamin K3 menadione sodium bisulfite
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Wasserlösliches Vitamin B1.
Dient der bedarfsgerechten Thiaminversorgung.
Die konkrete Form kann z. B. Thiaminmononitrat oder -hydrochlorid sein.
thiamine vitamin B1
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stabile Thiaminverbindung.
Wird als Vitamin-B1-Quelle eingesetzt.
Menge und vollständige Rezeptur zählen.
thiamine mononitrate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Salzform von Thiamin.
Dient der Vitamin-B1-Versorgung.
Nicht nach „chemisch klingendem“ Namen beurteilen; es ist eine definierte Vitaminquelle.
thiamine hydrochloride
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Wasserlösliches Vitamin B2.
Dient der Riboflavinversorgung.
Kann zugleich Farbe beeinflussen; Funktion im Etikett-Kontext beachten.
riboflavin vitamin B2
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Wasserlösliches B-Vitamin.
Dient der Niacinversorgung.
Nährstoffzusatz – entscheidend ist die Gesamtmenge im vollständigen Futter.
niacin nicotinic acid vitamin B3
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Amidform von Niacin.
Kann als Vitamin-B3-Quelle dienen.
Nicht mit Nikotin verwechseln; es handelt sich um eine Vitaminform.
nicotinamide niacinamide
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stabile Form der Pantothensäure.
Dient der Vitamin-B5-Versorgung.
Die chemische Bezeichnung ist kein Warnsignal; Funktion und Dosis zählen.
calcium D pantothenate pantothenic acid vitamin B5
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Vitamin-B6-Form.
Dient der bedarfsgerechten B6-Versorgung.
Menge und Gesamtformulierung beurteilen, nicht den komplizierten Stoffnamen.
pyridoxine hydrochloride vitamin B6
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Wasserlösliches Vitamin.
Dient der bedarfsgerechten Biotinversorgung.
Ein Biotin-Claim macht ein Futter nicht automatisch hochwertiger; entscheidend ist die vollständige Versorgung.
vitamin B7 H biotin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Wasserlösliches B-Vitamin.
Dient der Folatversorgung.
Die benötigte Menge hängt von der Gesamtration und Lebensphase ab.
folic acid vitamin B9
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Vitamin-B12-Verbindung.
Dient der Vitamin-B12-Versorgung.
Eine zugesetzte Form kann Bestandteil einer ausgewogenen Formulierung sein.
cyanocobalamin cobalamin vitamin B12
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Cholinverbindung, die in Futtermitteln häufig als Zusatz verwendet wird.
Dient der Cholinversorgung.
Nicht als „unnötige Chemie“ missverstehen: Cholin ist ein relevanter Nährstoff; die formulierte Menge zählt.
choline chloride
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stabilisiertes Vitamin-C-Derivat.
Kann Vitamin-C-Aktivität liefern.
Bei gesunden Hunden ist Vitamin C nicht zwingend als essentieller Zusatz erforderlich; Zweck und konkrete Formulierung prüfen.
ascorbyl polyphosphate stable vitamin C
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Eisenverbindung.
Dient der bedarfsgerechten Eisenversorgung.
Die genaue Verbindung und Menge sind informativer als „Mineralstoffe“ als Sammelbegriff.
ferrous sulfate iron sulphate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Chelatierte Eisenverbindung.
Dient der Eisenversorgung.
Chelatiert bedeutet nicht automatisch „besser“; Bioverfügbarkeit und Gesamtdosis müssen zur Rezeptur passen.
iron amino acid chelate ferrous chelate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Anorganische Zinkverbindung.
Dient der bedarfsgerechten Zinkversorgung.
Zink ist essentiell; zu wenig und zu viel sind unerwünscht. Gesamtmenge zählt.
zinc oxide
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Anorganische Zinkverbindung.
Dient der Zinkversorgung.
Form und Menge prüfen; nicht aus dem Stoffnamen auf Qualität schließen.
zinc sulfate zinc sulphate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Chelatierte Zinkverbindung.
Kann zur Zinkversorgung eingesetzt werden.
Marketingbegriffe wie „organisch gebunden“ ersetzen keine Angabe zur Gesamtversorgung.
zinc amino acid chelate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Chelatierte Zink-Glycin-Verbindung.
Dient der Zinkversorgung.
Ein Chelat kann eine definierte Form sein; ob es im konkreten Futter einen Vorteil bringt, hängt von Rezeptur und Dosis ab.
zinc glycine chelate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Kupferverbindung.
Dient der bedarfsgerechten Kupferversorgung.
Kupfer ist essentiell, aber die Dosis ist wichtig. Bei individuellen Erkrankungen können andere Anforderungen gelten.
copper sulfate copper sulphate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Chelatierte Kupferverbindung.
Dient der Kupferversorgung.
Chelat-Form nicht als alleinigen Qualitätsbeweis verwenden.
copper amino acid chelate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Anorganische Manganverbindung.
Dient der Manganversorgung.
Gesamtmenge und Zusammenspiel mit anderen Mineralstoffen sind entscheidend.
manganese oxide
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Manganverbindung.
Dient der bedarfsgerechten Manganversorgung.
Nicht die komplizierte Bezeichnung ist wichtig, sondern Element, Form und Menge.
manganese sulfate manganese sulphate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Chelatierte Manganverbindung.
Kann zur Manganversorgung eingesetzt werden.
Chelatierung ist eine Formfrage, kein Gesamtqualitätsurteil.
manganese amino acid chelate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Jodverbindung.
Dient der bedarfsgerechten Jodversorgung.
Jod ist für die Schilddrüsenhormon-Synthese relevant; exakte Dosierung zählt.
calcium iodate anhydrous iodine
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Jodverbindung.
Kann zur Jodversorgung eingesetzt werden.
Sowohl Unter- als auch Überversorgung vermeiden; Gesamtgehalt ist wichtiger als die Form allein.
potassium iodide
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Anorganische Selenverbindung.
Dient der bedarfsgerechten Selenversorgung.
Selen hat einen relativ engen Bereich zwischen Bedarf und Überversorgung; Dosis ist besonders wichtig.
sodium selenite
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Anorganische Selenverbindung.
Kann als Selenquelle eingesetzt werden.
Aktuelle Zulassung und Einsatzmenge prüfen.
sodium selenate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Hefe mit organisch gebundenen Selenformen.
Dient der Selenversorgung.
„Organisch“ ist kein Freibrief für hohe Mengen; Gesamtdosis bleibt entscheidend.
selenised yeast selenized yeast selenium yeast
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Definierte Form der essentiellen Aminosäure Methionin.
Kann das Aminosäureprofil einer Rezeptur ergänzen.
Ein Zusatz kann sinnvoll sein, wenn die Rohstoffkombination sonst nicht das gewünschte Profil liefert. Er ist kein Qualitätsmangel an sich.
DL methionine methionin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
L-Form der Aminosäure Methionin.
Dient der gezielten Methioninversorgung.
Gesamtes Aminosäureprofil statt Einzelstoff bewerten.
L methionine
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Stabile Lysinverbindung.
Kann die Lysinversorgung ergänzen.
Komplizierter Name bedeutet nicht „schädlich“ – es ist eine definierte Aminosäurequelle.
L lysine monohydrochloride lysin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Essentielle Aminosäure in definierter Form.
Kann das Aminosäureprofil ergänzen.
Notwendigkeit hängt von der Rezeptur ab.
L threonine threonin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Essentielle Aminosäure.
Kann zur gezielten Tryptophanversorgung eingesetzt werden.
Keine Verhaltens- oder Beruhigungswirkung allein aus dem Zusatz ableiten; Gesamtformulierung und Dosis zählen.
L tryptophan tryptophan
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Aminosäure in definierter Form.
Kann gezielt zur Aminosäureversorgung ergänzt werden.
Nicht aus einem Einzelzusatz auf Gesamtproteinqualität schließen.
L arginine arginin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Schwefelhaltige Verbindung mit wichtigen physiologischen Funktionen.
Kann zur gezielten Taurinversorgung ergänzt werden.
Bei Hunden ist der Bedarf kontextabhängig; ein Zusatz kann sinnvoll sein, ist aber kein alleiniger Qualitätsindikator.
taurine
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Quaternäre Ammoniumverbindung mit Rolle im Fettsäurestoffwechsel.
Kann in bestimmten Formulierungen gezielt zugesetzt werden.
Nicht automatisch als „Fatburner“ oder Gesundheitsversprechen verstehen. Zweck und Dosis im Produkt prüfen.
L carnitine carnitin
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Bakterienart; nur konkret zugelassene Stämme gelten als Zusatzstoff für definierte Anwendungen.
Bestimmte Stämme können als zootechnische Zusatzstoffe eingesetzt werden.
Bei Mikroorganismen ist die Stammbezeichnung entscheidend. „Probiotika“ ohne Stamm sagt deutlich weniger aus.
Enterococcus faecium probiotic probiotic strain
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Lebende Mikroorganismen, deren Zulassung stamm- und anwendungsspezifisch ist.
Sie können je nach Zulassung auf Darmflora oder andere definierte Parameter zielen.
Nicht jeder als „probiotisch“ beworbene Keim ist als Futtermittelzusatzstoff für Hunde zugelassen. Stamm + Zulassung prüfen.
probiotics probiotics Mikroorganismen
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Enzyme oder andere Stoffe, die die Verdaulichkeit bestimmter Futtermittelbestandteile verbessern sollen.
Sie werden für definierte technologische/zootechnische Zwecke eingesetzt.
Enzym, Zielsubstrat, Tierart und Zulassung müssen zusammenpassen. Ein generischer „Enzymkomplex“ ist wenig aussagekräftig.
digestibility enhancers enzymes enzyme
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mikroorganismen oder definierte Stoffe mit zugelassener Wirkung auf die Darmflora.
Sie können für konkrete, geprüfte Funktionen eingesetzt werden.
Marketingwörter wie „Darmgesundheit“ reichen nicht. Prüfe konkreten Stoff/Stamm und zugelassene Funktion.
gut flora stabilisers
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mineralische Calciumverbindung.
Kann zur Calciumversorgung und Rezepturbalance beitragen.
Je nach rechtlicher Rolle kann es auch als Futtermittel-Ausgangserzeugnis erscheinen. Entscheidend ist Gesamt-Calcium und Verhältnis zu Phosphor.
calcium carbonate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mineralische Verbindung aus Calcium und Phosphat.
Kann Calcium und Phosphor gezielt ergänzen.
Gesamtversorgung und Ca:P-Verhältnis sind wichtiger als das Vorhandensein dieses Einzelstoffs.
dicalcium phosphate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Mineralische Calcium-Phosphat-Verbindung.
Kann Mineralstoffversorgung ergänzen.
Gesamtmenge zählt; bei Wachstumsfutter besonders sorgfältig formulieren lassen.
monocalcium phosphate
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Kaliumsalz.
Kann Kalium ergänzen und den Elektrolythaushalt der Rezeptur ausbalancieren.
Bei gesunden Hunden Teil einer formulierten Mineralstoffversorgung; individuelle Erkrankungen können andere Anforderungen haben.
potassium chloride
Unter „Zusatzstoffe“ bzw. nach einer Funktionsgruppe. Die genaue Pflichtangabe hängt vom Stoff und seiner Zulassung ab.
Kochsalz bzw. Natriumchlorid.
Liefert Natrium und Chlorid.
Nicht allein nach „Salz enthalten“ urteilen – die Gesamtmenge ist entscheidend.
salt sodium chloride Kochsalz
Analytische Bestandteile
Labormesswert für stickstoffhaltige Verbindungen; er wird als Rohprotein angegeben.
Hilft, die Proteinkonzentration des Futters zu beschreiben.
Die Zahl allein sagt nichts Sicheres über Aminosäureprofil, Verdaulichkeit oder Bedarfsgerechtigkeit aus.
Analytische Bestandteile
Analytisch bestimmter Fettgehalt.
Fett liefert Energie und essentielle Fettsäuren.
Mit Energiedichte, Fettsäureprofil und Tagesration zusammen betrachten.
Analytische Bestandteile
Konventioneller Analysewert für einen Teil der Faserstoffe.
Gibt einen groben Hinweis auf bestimmte schwer verdauliche Pflanzenbestandteile.
Rohfaser bildet nicht alle ernährungsphysiologisch relevanten Ballaststoffe vollständig ab.
Analytische Bestandteile
Rückstand, der nach vollständiger Verbrennung einer Probe verbleibt; er repräsentiert die Summe mineralischer Bestandteile.
Dient als analytischer Summenwert.
Rohasche bedeutet nicht „Asche wurde zugesetzt“. Für die Einordnung sind einzelne Mineralstoffgehalte und Gesamtrezeptur wichtiger.
Analytische Bestandteile / Kennzeichnung
Wasseranteil des Futters.
Erklärt einen großen Teil des Unterschieds zwischen Nass- und Trockenfutterwerten.
Für direkte Produktvergleiche oft auf Trockensubstanz oder Energiebezug umrechnen.
Analytische Bestandteile / freiwillige Zusatzangabe
Essentieller Mineralstoff.
Unter anderem relevant für Knochen, Zähne, Muskel- und Nervenfunktion.
Nicht isoliert betrachten; Verhältnis zu Phosphor und Lebensphase sind wichtig.
Analytische Bestandteile / freiwillige Zusatzangabe
Essentieller Mineralstoff.
Unter anderem Bestandteil von Knochen und Energiestoffwechsel.
Menge und Verhältnis zu Calcium sind wichtiger als ein einzelner Prozentwert.
freiwillige Zusatzangabe
Sammelbezeichnungen für Gruppen mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
Bestimmte Fettsäuren sind essentiell bzw. funktionell relevant.
Quelle, konkrete Fettsäuren und Verhältnis sind informativer als der Marketingbegriff allein.
Fütterungshinweise / Zusatzangabe
Angabe des Energiegehalts, häufig als kcal oder MJ.
Hilft, Tagesration und Nährstoffzufuhr auf die tatsächlich gefressene Energiemenge zu beziehen.
Für Vergleiche besonders nützlich, wird aber nicht auf jeder Verpackung gleich prominent angegeben.
Kennzeichnung / Verkehrsbezeichnung
Ein Futtermittel, das aufgrund seiner Zusammensetzung für eine vollständige Tagesration vorgesehen ist.
Es sagt etwas über den Verwendungszweck des Produktes aus.
„Alleinfuttermittel“ ist kein automatisches Qualitätsurteil; Lebensphase und individuelle Eignung bleiben relevant.
Kennzeichnung / Verkehrsbezeichnung
Ein Futtermittel, das für sich allein nicht als vollständige Tagesration gedacht ist.
Es ergänzt eine Ration oder erfüllt einen bestimmten Ergänzungszweck.
Prüfe, womit und in welcher Menge es kombiniert werden soll.
Zusammensetzung
Liste der verwendeten Einzelfuttermittel bzw. zulässigen Kategorien.
Zeigt, welche Rohstoffe eingesetzt wurden.
Die Liste allein beweist weder Nährstoffausgewogenheit noch Rohstoffqualität.
Analytische Bestandteile
Standardisierte Messwerte wie Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche.
Machen Produkte auf einer Messbasis beschreibbar.
Für einen fairen Vergleich Feuchtigkeit und Energie berücksichtigen.
Zusatzstoffe
Zugelassene Stoffe oder Mikroorganismen mit ernährungsphysiologischer, technologischer, sensorischer oder zootechnischer Funktion.
Sie können Nährstoffe ergänzen, Haltbarkeit unterstützen, Verarbeitung ermöglichen oder sensorische Eigenschaften verändern.
Nicht automatisch gut oder schlecht: Funktion und konkrete Substanz prüfen.
Zusammensetzung
Eine zulässige Kategorie, die mehrere mögliche Rohstoffe zusammenfasst, z. B. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“.
Ermöglicht eine weniger detaillierte Deklaration.
Weniger Detailinformation ist nicht automatisch schlechtere Qualität – aber die Rezeptur ist für Dich weniger genau nachvollziehbar.
Berechnung / Fachbegriff
Der Teil eines Futters, der nach Abzug des Wassers übrig bleibt.
Ermöglicht fairere Vergleiche zwischen Nass- und Trockenfutter.
Nicht mit der Fütterungsmenge verwechseln; Energiebezug kann zusätzlich sinnvoll sein.
Fütterungshinweise
Orientierungswert des Herstellers für die tägliche Menge.
Hilft beim Einstieg in die Rationsmenge.
Körperzustand, Aktivität, Alter und individuelle Situation können Anpassungen notwendig machen.
Kennzeichnung
Zeitpunkt, bis zu dem das Produkt bei sachgerechter Lagerung seine spezifischen Eigenschaften behalten soll.
Dient der Haltbarkeitsinformation.
Nicht mit einem pauschalen Wegwerfdatum verwechseln; Verpackungszustand und Lagerung beachten.
Kennzeichnung
Kennzeichen einer Produktionscharge.
Ermöglicht die Zuordnung eines Produktes zu einer Produktionsserie.
Für Rückfragen, Beanstandungen oder Rückrufe relevant.
Kein passender Eintrag gefunden. Probiere einen Teil des Begriffs oder wechsle den Bereich.
1. Lies exakt, in welchem Bereich der Verpackung der Begriff steht. 2. Suche ihn hier. 3. Prüfe Funktion und Prüfhinweis. 4. Wenn der Begriff ein Sammelbegriff ist, weißt Du danach, welche Detailfrage Du dem Hersteller stellen kannst.
Sie werden rechtlich und funktionell anders eingeordnet als Einzelfuttermittel. Deshalb findest Du sie im selben Deklarations-Kompass, aber in einem eigenen Bereich. So bleibt die Verpackung logisch: Rohstoffe dort, Zusatzstoffe hier – und trotzdem alles über eine Suche erreichbar.
EU-Recht unterscheidet mehrere Kategorien von Futtermittelzusatzstoffen. Ein zugesetztes Vitamin oder Spurenelement kann beispielsweise dazu dienen, ein vollständiges Nährstoffprofil sicherzustellen. Die reine Anwesenheit eines Zusatzstoffs ist deshalb noch kein Qualitätsurteil.
EU-Primärquelle öffnenz. B. Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Emulgatoren oder Säureregulatoren.
z. B. Farb- oder Aromastoffe.
z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Spurenelemente.
z. B. Verdaulichkeitsförderer oder Darmflora-Stabilisatoren, sofern entsprechend zugelassen.
06 · Futterarten vergleichen
Feuchtigkeit beeinflusst die angegebenen Konzentrationen stark. Für einen fairen Vergleich müssen Werte häufig auf eine gemeinsame Basis gebracht und im Kontext von Energie und Tagesration betrachtet werden.
Analysewerte wirken dadurch auf der Verpackung oft niedriger.
Nährstoffe erscheinen pro 100 g stärker konzentriert.
„Mehr Protein auf dem Etikett“ bedeutet nicht automatisch „besseres Futter“. Produktart, Feuchtigkeit, Energiedichte und der Bedarf des Hundes müssen zusammen betrachtet werden.
07 · Napf-Lupe
Bewege die Lupe über den Napf. Die Lupe bleibt ein echtes Werkzeug – die Erklärung erscheint automatisch auf der gegenüberliegenden Seite, damit Glas und Griff niemals den Text verdecken. Eine feine Linie zeigt Dir, welche Information gerade gemeint ist.
08 · Faktenebenen
Darum kennzeichnen wir, woher Informationen stammen. So erkennst Du sofort, ob Du eine Herstellerangabe, eine wissenschaftliche Quelle oder meine persönliche Einordnung liest.
Regelwerke, Zulassungen und offizielle Informationen.
Studien, Leitlinien und fachlich nachvollziehbare Evidenz.
EVIDENZProduktdaten und Aussagen, die der Hersteller selbst veröffentlicht.
HERSTELLERANGABEErfahrung, Bewertung und persönliche Empfehlung – als solche gekennzeichnet.
EINORDNUNG10 · Napf-Check
Der Check gibt Dir kein künstliches Gut-/Schlecht-Urteil. Er hilft Dir, Dein reales Etikett systematisch zu lesen. Am Ende siehst Du, was Deine Verpackung tatsächlich verrät, was offen bleibt und welche Begriffe Du direkt im Kompass nachschlagen solltest.
11 · Empfehlungs-Check
Tierarzt, Züchter, Trainer, Ernährungsberater, Influencer oder Futtermittelverkäufer: Die gleichen Fragen dürfen für alle gelten. Auch für mich.
Warum genau dieses Futter? Welche konkrete Eigenschaft ist für meinen Hund relevant?
Worauf stützt sich die Empfehlung? Produktdaten, Nährstoffanalyse, Erfahrung, Leitlinie oder Werbematerial?
Wer hat die Rezeptur formuliert? Welche fachliche Qualifikation und Qualitätskontrolle stehen dahinter?
Kann ich die Zusammensetzung nachvollziehen? Und verstehe ich, was die Deklaration tatsächlich sagt?
Gibt es ein wirtschaftliches Interesse? Das macht eine Empfehlung nicht automatisch schlecht – aber es sollte transparent sein.
Geht es um Ernährung oder Therapie? Bei Erkrankungen braucht es medizinische Diagnostik; Produktmarketing ersetzt sie nicht.
09 · Marketing aus
Jetzt, nachdem Du Deklaration, Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe und Vergleichslogik kennst, kannst Du dieselbe Regel auch auf eine konkrete Empfehlung anwenden: Werbesprache aus – Daten sichtbar.
Eine Fütterung, die mich durch nachvollziehbare Deklarationen, hohen Frischfleischanteil bei vielen Gerichten und ihre Herstellungsphilosophie überzeugt.
12 · Herkunft & Herstellung
Firmensitz, Produktionsort und Rohstoffherkunft sind drei verschiedene Informationen. Ein Futter kann von einem Unternehmen in Deutschland angeboten, in Schweden produziert und mit Rohstoffen aus mehreren Ländern hergestellt werden. Keiner dieser Punkte ist für sich allein ein Qualitätsbeweis.
Wenn Du Herkunft wirklich verstehen willst, trenne deshalb die Ebenen – und frage nach dem, was Dir wichtig ist.
Welche Firma bringt das Produkt in Verkehr und ist für Kennzeichnung und Rückfragen verantwortlich?
Steht typischerweise bei Anbieter-/Kontaktangaben.Wo wird das konkrete Futter tatsächlich hergestellt oder abgefüllt?
Nicht automatisch identisch mit dem Firmensitz.Aus welchen Ländern oder Lieferketten stammen Fleisch, Fisch, Pflanzen und weitere wesentliche Rohstoffe?
„Hergestellt in …“ beantwortet diese Frage nicht automatisch.Wie weit lassen sich Charge, Rohstoffe und Produktionsweg nachvollziehen? Welche Qualitätskontrollen beschreibt der Anbieter?
Konkrete Verfahren sind informativer als allgemeine Qualitätswörter.Diese Fragen stellen wir später auch an die Produkte, die ich selbst empfehle. Dieselben Regeln für alle.
13 · Meine Empfehlung
Jetzt erst wende ich dieselben Fragen auf meine eigene Empfehlung an. Nicht weil ANIfit außerhalb der Prüfung steht – sondern gerade weil ich daran verdienen kann, muss es dieselbe Prüfung bestehen wie jedes andere Futter.
Ich vermittle ANIfit und kann an Bestellungen verdienen, die mir zugeordnet werden. Genau deshalb trenne ich auf dieser Seite Herstellerangaben, Quellen und meine persönliche Bewertung sichtbar voneinander.
14 · Quellen
Die wichtigsten fachlichen Aussagen dieser Startseite stützen sich auf Primärquellen und Fachliteratur. Herstellerangaben werden als solche gekennzeichnet.
Grundlage für Kennzeichnung, Produktart und analytische Bestandteile von Heimtierfuttermitteln.
EUR-Lex öffnen ↗Kategorien und rechtlicher Rahmen für technologische, sensorische, ernährungsphysiologische und zootechnische Zusatzstoffe.
EU-Kommission öffnen ↗Branchencode zur praktischen Auslegung der Kennzeichnung von Heimtierfuttermitteln.
FEDIAF öffnen ↗Quelle für Aussagen zu Marke, Produktionsorten und Herstellungsangaben von ANIfit. Diese Informationen sind Herstellerangaben.
ANIfit öffnen ↗Europäische Referenz für Nährstoffanforderungen und die ernährungsphysiologische Einordnung vollständiger Futtermittel.
FEDIAF öffnen ↗Hinweise zur sachlichen Futtermittelauswahl, zur begrenzten Aussagekraft reiner Zutatenlisten und zu Qualitätskontrolle und Herstellertransparenz.
WSAVA öffnen ↗Fachliteratur zu Nährstoffen, Zutatenlisten, Fetten, Kohlenhydraten und Ballaststoffen.
Merck Veterinary Manual öffnen ↗Offizielles, laufend aktualisiertes Register der Europäischen Kommission. Maßgeblich für den aktuellen Zulassungsstatus, Zielarten, Bedingungen und Rechtsakte einzelner Futtermittelzusatzstoffe.
EU-Register öffnen ↗Der Anfang
Und eine gute Entscheidung beginnt damit, dass Du verstehst, was Du gerade in den Napf gibst.
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